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Kiten bei der Sandinsel in Grado

Die besondere Kiteperle an der Nordküste von Italien

Am fast östlichen Ende des Mittelmeers kurz vor der Grenze zu Kroatien liegt die schöne italienische Ortschaft Grado, umringt von Wasser. Dort etwas die Küste entlang erstreckt sich eine wahre Kiteperle von Norditalien.

Wenn du als Kiter gerne nach Italien ans Meer fährst, aber nicht zu weit den Stiefel runter möchtest, dann empfiehlt es sich nach Grado zu fahren. Von München aus brauchst du knapp 5 Stunden mit dem PKW. 

Grado liegt auf einer Landzunge die durch nur zwei Straßen mit dem Festland verbunden ist und bildet auf der südlichen Seite der Landzunge einen riesigen Kitespielplatz.

Du kannst Grado auch ideal mit dem Lago di Santa Croce verbinden oder umgekehrt, weil es oft so ist, geht der eine Spot wartet der andere. Das Beste, sie liegen nur ca. 1,5 Stunden auseinander.

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Kitereiseführer: Griechenland und Sardinien
Auf einen Blick
Standort Küste, Norditalien
Kiterevier Flachwasser bis größere Wellen
Stehrevier Ja, je nach Wasserstand
Könnerstufe alle Könnerstufen
Kitestation mobile Kiteschule
Windrichtung Ostwind, Südwind
beste Zeit März-Juni, Sept-Nov
Spottipp Antimückenspray
Übernachten Campingplatz, Hotel, Parkplatz
Wild stehen nicht getestet

Das Kiterevier

Der Spot Grado, die Insel, grenzt direkt an das östliche Ende von der Ortschaft Grado an und bildet die Verbindung zum Ortsteil Grado Pineta. Dort befindet sich auch der nächste Kitespot, der Spielplatz. Zwischen beiden Spots kannst du auch ideal hin und her fahren.

Der Spot wird Insel genannt, weil er direkt an einer vorgelagerten Sandbank liegt und sich dort der eigentliche Kitespot befindet. Rund um die Insel ist es je nach Tide stehtief oder es gibt kein Wasser.

Ein kleines Manko von Grado ist das Seegras das sich nördlich und östlich der kleinen Insel verbreitet. Doch durch dieses Seegras wird ein wunderbares Flachwasser gebildet, besonders bei Ostwind

Positiv ist, dass du fast überall stehen kannst und das es westlich und südlich von der kleinen Insel Sandboden gibt, ohne Seegras. 

«···»

Wenn es keine oder nicht viele Badegäste gibt, dann kannst du auch am Strand starten. Wenn viel Badebetrieb ist solltest du raus zur Insel laufen. Je nach Tide bekommtst du nasse Füsse/Knie oder kommtst auch fast trocken hinüber. 

Wenn du vom eingezeichneten Parkplatz kommst ist auch schöner Sandboden zum rüber laufen. Je östlicher du rüber gehst, desto mehr Planzen kreuzen deinen Weg. 

Die Windrichtung

Die ideale Windrichtung ist Südwind oder Ostwind. Vor allem der Ostwind, auch Bora genannt kann schon mal sehr stark werden und bringt auch gerne mal nicht so schönes Wetter mit. Er kommt dann Sideshore entlang der Küste. 

Der Südwind bringt schönes Wetter mit und wird auch schon mal stärker. Bei dieser Windrichtung ist das Meer aufgewühlter und nicht ganz so Flat. Der Wind ist dann Onshore. Zusätzlich drückt es das Wasser bis an den Sandstrand. Bei Ostwind bleibt der Bereich nördlich und westlich der Insel auch mal trocken.

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Geeignet für

Grado ist gut zum Anfangen geeignet, da du ein großes Stehrevier hast. Du solltest allerdings das Seegras nicht scheuen. Es gibt auch eine mobile Kiteschule die ihre Fahnen auf der Insel aufschlägt. 

Außerdem bietet sich Grado an, seine ersten versuche in der Welle zu fahren. Denn dort, wo das Meer auf die große Untiefe vor Grado trifft, bildet sich eine gute Brandung, die bei keinem Wind auch zum Stand up Paddeln einlädt. 

Der Spot bei der Sandinsel ist auch ein idealer Ort, um mit dem Hydrofoil zu üben. Gut fahren kannst du westlich der Sandinsel, hinter der zweiten Sandbank und im Kanal zwischen Sandinsel und zweiter Sandbank. Der Kanal ist nur gut bei Lowtide und steigendem Wasser. Bei Hightide schafft es auch das Seegras in den Kanal und dann ist es nicht fahrbar.

Beste Zeit

Die beste Zeit für Grado ist Frühjahr und Herbst, da im Sommer der Wind nicht so stark ist. Zusätzlich musst du dann viel Rücksicht auf Badegäste nehmen. 

Parken und Übernachten

Zum Parken gibt es gleich die Parkplätze am Spot. Der nähere am Meer ist eigentlich nur für PKWs. Allerdings kannst du dort auch mal tagsüber mit dem Wohnmobil stehen. Dies solltest du allerdings nicht in der Hauptsaison machen. 

Zum übernachten gibt es mehrere Campingplätze und Hotels entlang der Küste die für jeden das richtige bieten. 

Der nächste zum Spot ist der Camping Al Bosco, dieser gehört aber eher zu den einfacheren Campingplätzen. Wenn du die Straße weiter fährst kommen noch viele weitere,teilweise mit eigenem Kitespot.

Wenn du nicht auf einen Campingplatz möchtest, kannst du auf dem hinteren Parkplatzam Kitespot gegen eine Tagesgebühr von ca. 4,- € übernachten. Es stehen mehrere Wohnmobile dort. 

Gegenüber des oberen Endes des Parkplatzes gibt es auch eine Art Camperservice gegen eine Gebühr. Dies haben wir aber noch nicht ausprobiert. 

Das Hotel Al Bosco ist besonders für die Nebensaison geeignet, für einen schnellen Kurztrip zum Beispiel im Oktober. Die Appartments waren 2015 im Herbst wie neu und hatten einen super Preis. 🙂

Mein Tipp

Grado bei der Insel ist ein super Spot für jeden und ist von uns aus schnell zu erreichen. So ist er auch für einen Wochenendausflug super geeignet und du hast auch gleich das italienische Flair.

Es bietet sich eine ideale Kooperation mit dem Lago di Santa Croce an bei dem du dann das ganze Salzwasser wieder auswaschen kannst. 😛

Ein absolutes MUSS in Grado ist ein Antimückenspray. Weil die Biester kommen am Abend und lassen sich auch von Wind nicht wirklich abschrecken.

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2 Responses

  1. Hallo, habe eher eine Frage zu Grado, vielleicht kannst du mir weiter helfen wir würden gerne im September dort hin fahren kannst du, mir vielleicht sagen ob es dirt um diese Jahreszeit auch schon bzw wieder zum Kiten geht oder kommt der Wind erst im Oktober wieder?

    Danke für deine Antwort, dir alles alles gute
    Sophie Kainrath

    1. Hallo Sophie, grundsätzlich geht es dort auch im September zum Kiten, aber ich würde sowieso vorher immer die Windvorhersage bei Windy überprüfen. Hier siehst du die Strömung und kannst so gut einschätzen ob du sicher Wind hast oder nicht. Des öfteren ist es auch viel mehr als eingezeichnet ist.

      Viele Grüße
      Hannes

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