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Unsere ersten Tage auf Fehmarn

Kitespot Gold - Flügger Strand – Südstrand – Presen - Fehmarnsund

Am Vormittag checkten wir aus dem Campingplatz in Strukkamp aus und fuhren rüber zum Kitespot Gold. Dort sollte ein gutes Lüftchen reinkommen.

Dies war auch so und der Hannes ging mit seinem Foilboard raus. Allerdings entpuppte sich das vermeintlich dunkelblaue Wasser als flaches Wasser mit Seegras. Somit nicht geeignet zum Foilen. 

Deshalb packten wir zusammen und machten uns auf den Weg zur Westküste. Dort sollte es auch einen Kitespot geben. 

Dort angekommen fuhren wir erst rechts auf den Parkplatz am Pütsee und entschlossen uns dann doch den Campingplatz Flügger Strand 1km südlich anzusteuern.

Wir bekamen einen super Platz direkt am Strand und es ging dann auch gleich runter zum Kiten. Erst war nur der Hannes draußen, doch dann nahm der Wind zu und ich konnte auch mal wieder seit langem mit dem Twintip fahren. 

Ich war ja vorher immer am trainieren, mit dem Raceboard, für den Slalom, der ja nicht stattfindet, dachte ich da noch. 

Es war ein super erfolgreicher Kitetag den wir noch mit einer netten Hockerei bei unseren Nachbarn ausklingen liesen.

Blaualgen überall

Weil der Wind am nächsten Tag aus Südost kam ging es ab zum Südstrand. Hier sollte ja dann auch der Worldcup stattfinden. 

Und wie ich gestern Abend auf Facebook gelesen hab findet jetzt doch auch der Slalom statt. Jetzt heißt es weiter trainieren. Puh die machen mich echt fertig. :/

Dort angekommen stand überall ACHTUNG BLAUALGEN. Als wir nachfragten hieß es, hier ist heute Badeverbot, erst wenn die Algen wieder weg sind. Oje super Wind und man darf nicht ins Wasser. Was sollte noch kommen?

Doch wir gaben nicht auf und fuhren hoch in den Nordosten nach Presen. Allerdings war auch hier alles voll mit diesen Blaualgen. Und egal wie der Wind auch lockte. Eine Scheißerei wollten wir nicht riskieren. 

Gut dann weiter nach Fehmarnsund im Süden. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Dort angekommen entdeckten wir nicht diesen graubraunen Film im Wasser. Schon mal ein gutes Zeichen.

Hannes baute den 15er mit 32 Meter Leinen auf und ging mit dem Foil raus. Er zog draußen seine Bahnen und so kam wenigstens er noch zum trainieren. Ich werde dann wohl auf morgen hoffen. 

Als er rauskam meinte er zwar schon, dass diese braunen Fäden im Wasser schwammen. Allerdings nicht so Krass wie bei den anderen Stränden. Und der Wind war einfach zu gut. 😛

Danach sind wir nach Burg gefahren und haben auf dem Wohnmobilstellplatz mitten in der City übernachtet. Nach etwas schlendern in der Stadt ging auch dieser Tag zu Ende. 

Wieder zurück am Pützsee Strand

Für heute war das Wetter nicht so gut voraus gesagt. Es sollte auch Regen geben, aber auch Westwind ab 14 Uhr. Somit ging es zum Pützsee Strand, diesmal zum Parkplatz. 

Dort angekommen war es sehr trüb und der Wind kam noch aus Süd. War aber schon zu schwach zum kiten. So ging ich erstmal zum Stand up Paddeln. Auch hier waren diese braunen Fäden. Allerdings waren sie am Campingplatz auch im Wasser, somit konnte es ja nicht so schlimm sein.

Wie vorhergesagt drehte der Wind und kam am 14 Uhr aus Westen und wurde immer stärker. Hannes startete mit 9er und Foilboard und es ging gut. Deshalb ging ich zurück und holte mein Raceboard und den 13er. 

Als ich aufgebaut hatte lies irgendwie der Wind nach der Hannes kam dann auch raus mim 9er. Hm dann ist es jetzt wohl zu wenig für mich. Hast wieder lang genug rumgetrietschelt. 

Irgendwie sollte es heut nicht sein, aber seit dem ich weiß, dass das Slalomrennen doch stattfindet bin ich wieder total nervös. Man ich könnt mich da selber schlagen. Des muss ich echt noch in den griff kriegen. Irgendwelche Tipps?

Der Kitetag endete dann damit, dass der Hannes noch mal mit dem 13er rausging und einen Stein erwischte. Jetzt ist der vordere Flügel des Foils lädiert. Danke liebes Schicksal, grad hast uns echt in da Reis’n. 

Na ja, jetzt erstmal gemütlich den Abend ausklingen lassen und an anderes denken. Im Moment sitzen wir gerade mit super lieben Leuten zusammen, die sogar ein 34 Jahre altes Wohnmobil haben. Jetzt werden wir erstmal den schönen Abend genießen. Morgen ist ein neuer Tag…

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