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Kitespot Cape Drepano Karte, Griechenland

Kiten am Cape Drepano

Der nördlichste Spot auf der Peloponnes

Etwa 15 Minuten östlich von der Rion-Antirion Brücke bei Patras, zieht sich eine lange, schmale Landzunge in den Golf von Korinth, das Cape Drepano. Seinen interessant klingenden Namen, Drepano, erhält die Landzunge durch sein Aussehen, was auf Deutsch „Sense“ bedeutet.

Der recht windsichere Kitespot funktioniert bei West- und Ostwind und liegt umgeben von einer Betonfabrik recht abgeschieden bei einem Leuchtturm der Navy. Trotzdem bist du schnell in der Zivilisation und findest im Umkreis viele kleine Orte zum Einkaufen oder zum Essen gehen.

Der Kitespot ist nicht nur bei Einheimischen oder Touristen beliebt und so kann es dir passieren, dass dir ein bekannter Kitesurfer der Weltrangliste über den Weg läuft/fährt. Dafür kann es im Sommer besonders an den Wochenenden recht voll werden.

Das Cape Drepano gehört zu den wenigen, extra als Kitestrand ausgewiesen Kitespots in Griechenland.

Ab sofort ist unser zweiter KITEreiseführer: Kitesurfen in Griechenland, Festland in unserem Shop erhältlich.

Auf einen Blick
StandortAchaia, Westgriechenland
KiterevierFlachwasser, Kabbelig bis Wellig
StehrevierNein
KönnerstufeAnfänger unter Aufsicht, Könner
KitestationJa, mehrere mobile Schulen
WindrichtungWestwind, Ostwind
beste ZeitMai bis September
SpezialFlachwasser auf Offshoreseite
ÜbernachtenCampingplatz (16,5km), Frei am Spot
Wild stehenmöglich, ganz am Ende des Spots

Das Kiterevier

Das Cape Drepano bietet je nach Vegetation mal mehr mal weniger Parkmöglichkeiten. Südlich wird es durch das Betonwerk abgegrenzt, welches nicht unbedingt einen schönen Anblick bietet. Westlich findest du entlang der Küste große Steine und eine Stromleitung, die einen Einstieg dort nicht ratsam machen.

Der östliche Anfang gehört den Windsurfern und Schwimmern und so bleibt uns das coole Stück in der Mitte, welches sich besonders durch den Leuchtturm auszeichnet. Genau vor und neben diesem befindet sich der Kitespot, welcher durch eine lange, schmale Sandbank in zwei Hälften geteilt wird. Durch die Sensenform kannst du auf beiden Seiten Kitesurfen. Somit auch Offshore, was mit super Flachwasser verbunden ist. Besonders als Anfänger oder Aufsteiger solltest du dich bei einer der Kiteschulen für’s Rescueboot anmelden oder auf der sichereren Onshoreseite des Spots bleiben.

Der Strand ist recht klein und bei großem Andrang gibt es nicht viel Platz zum Starten oder Landen. Auch der Zaun, welcher den Leuchtturm umschließt ist ein Hindernis. Deshalb solltest du vorne an den Strand gehen zum Aufbauen und dein Kitematerial immer entweder gleich abbauen, oder möglichst platzsparend zusammen räumen, wenn du es gleich wieder nutzen möchtest.

Die Windrichtung

Das schöne an diesem Spot ist, dass er für westliche und östliche Winde gleichermaßen geeignet ist. Wobei der Westwind öfters vorbei schaut und auch stärker ist. Wir lieben allerdings die östlichen Winde, da es so ein größeren Flachwasserbereich gibt und der Wind etwas schwächer ist, ideal mit dem Kitefoilboard.

Da der Kitespot zwischen hohen Küsten liegt bildet sich ein Düseneffekt und die Winde werden immer verstärkt. Deshalb kannst du auf die Vorhersage der Bekannten Windapps immer etwas mehr drauf legen.

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Geeignet für

Grundsätzlich ist es kein Anfängerspot, da es wenig Platz gibt, viele Gefahren an Land lauern und es im Sommer sehr voll ist. Aber mit einem Boot ist es ein windsicherer Spot zum Starten und auch weiter üben. Auch als Aufsteiger solltest du dich bei den Kiteschulen vorstellen und bezüglich Rescue fragen. Sie retten jeden, aber bei vorheriger Anmeldung zahlst du wohl weniger.

Fortgeschrittene Fahrer und Profis werden diesen Spot lieben. Und ganz besonders Kitefoiler werden hier auf ihre Kosten kommen, weil es einfach Hammer ist bei diesem flachen Wasser zu fahren. Achte aber immer darauf, dass es jemanden an Land gibt, der dich im Notfall retten kann.

Kitestation

An diesem Spot gibt es mindestens zwei Kiteschulen. Getroffen haben wir die Kiteschule Kitesurf Greece und den Besitzer des Cape Drepano Kitehouses, welches auch einen Rescue Service bietet.

Kitesurf Greece hat seinen Shop/Station gleich bei der Kreuzung, wo es zum Kitespot geht, es ist nicht zu übersehen. Das Kitehouse ist etwas westlicher gelegen und bietet auch eine Übernachtungsmöglichkeit.
Beide bieten Unterricht, Verleihmaterial und ein Alternativprogramm für windlose Tage, weitere Details erfragst du am besten bei den Kiteschulen direkt.

Beste Zeit

Grundsätzlich funktioniert der Kitespot das ganze Jahr. Im Winter sind die Winde nur seltener und nicht so stark und das Wasser ist kalt. Zu kalt für die Griechen und so manchem Mitteleuropäer.

Die beste Zeit vom Wasser und Wind ist somit April bis Oktober.

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Parken und Übernachten

Wenn du das erste Mal an den Spot kommst und es gerade Saison hat, dann kann es schon etwas voll und unübersichtlich wirken. Deshalb fahre einfach weiter bis zum Ende an den Zaun vom Leuchtturm oder oben auf den Sandplatz und suche dir dort ein Plätzchen. Wenn du nur Tagsüber stehen möchtest, dann kannst du dich auch weiter vorne hinstellen.

Wenn du planst über nacht an dem Spot zu bleiben dann suche dir einen Platz weiter hinten. Entweder den Zaun entlang oder oben auf dem Platz wenn er frei ist. Der erste Teil gehört den Windsurfern, dies hat sich so eingebürgert und sie sehen es auch nicht gerne, wenn du ihre Plätze mit Campern zuparkst und gar über Nacht bleibst. Dies ist besonders in den Sommermonaten ein Problem. Deshalb steht dort auch das Camping Verboten Schild.
Weiter hinten stört es aber keinen wenn du nicht gerade die erste Reihe zuparkst und dich im Hintergrund hälst. Solange du keinen störst wird auch keiner die Polizei rufen. Dann kannst du auch mal 2 – 3 Tage dort stehen. Wichtig ist, dass du dich nicht vor das Zufahrtstor des Leuchtturms stellst. Dies wird regelmäßig benutzt und eigentlich ist es Navy Grund und deshalb wäre es schlecht sie zu verärgern.

Falls du über Nacht lieber auf einem Campingplatz stehst, dann kannst du auch zum 16,5 km entfernten „Camping Tsolis“ fahren.
Der Campingplatz ist das ganze Jahr geöffnet und bietet neben einem kleinen Supermarkt auch ein Restaurant und einen Camper Service.

Die Umgebung

Am Spot ist nur der Leuchtturm, welcher teilweise bewohnt ist ansonsten ist es recht einsam. Aber wenn du die Straße wieder hoch fährst findest du viele kleine Orte mit Supermärkten und Restaurants. Somit würde ich die Gegend als Einheimisch bezeichnen.

Die Städte Rio (10km) und Patras (16,5km) bieten bei 20.000 Studenten bestimmt gute Möglichkeiten zum Bummeln, Entdecken und Party machen. Hier kannst du dir auch gute Tipps bei den Kiteschulen holen, oder gemeinsam losziehen.

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Kein Wind

Sollte mal kein Wind sein oder deine Knochen vom vielen Kiten schmerzen, dann findest um Drepano viele andere Dinge zum Entdecken und Erleben.

Du kannst z.B. mit dem SUP die Küste nach Osten abfahren und siehst bei dem klaren Wasser bis auf den Grund und wirst viele Seeigel entdecken und eine beeindruckende Steilwand auf höhe des Wasserparks. Auch Schnorcheln ist sehr interessant.

Die Peloponnes ist sehr bergig und so findest du tolle Wege zum Wandern und Mountainbiken. Die örtlichen Kiteschulen bieten auch entsprechende Leihmöglichkeiten oder ganze Touren. Auch Wakeboard oder Bootstouren stehen auf dem Programm. Am besten fragst du, bei Interesse, direkt vor Ort nach.

Mein Tipp

Du solltest diesen Spot auf deinem Griechenland Trip unbedingt besuchen, da er einfach besonders ist. Wenn du nicht gerade im Winter dort bist, dann lernst du viele, nette Leute kennen die deine Leidenschaft teilen und dir gerne auch Tipps zur Gegend geben.

Als Freestyler und Kitefoiler wirst du diesen Spot lieben und besonders die Sonnenuntergänge sind wunderschön. Mache unbedingt ein Foto mit der Brücke im Hintergrund und poste sie in unsere Gruppe Kitesurfen in Griechenland.

Sollte mal kein Wind sein, was besonders im Sommer nicht so oft vor kommt, dann nutze eine der sportlichen Alternativen oder starte ein kulturelles Programm.

Ansonsten genieße die Gegend und die Leute.

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